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31.12.2018
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erschienen am
03.12.2018

     
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Version epub BoD
 
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Tolino / Thalia
Leseprobe!

       Titel Geld - Macht = mehr Leben!
       Untertitel Was ist Geld im 21. Jahrhundert?
       Autor Rob Kenius
       Cover Fritzi Ondra
       Lektorat Dr.phil. Dipl.-Ing. F. Orendi
       E-Book 5.99 Euro ISBN 9783752828573 
      

Für kritlit.de

Dieses Buch gibt einen tiefen Einblick in die Welt des großen Geldes, die sich in 40 Jahren stark gewandelt hat. Die Menge des Geldes und seine Beweglichkeit haben sich vervielfacht. Das Ergebnis ist, dass sowohl Neoliberale als auch Marxisten mit ihrer Sichtweise glatt daneben liegen.
Geld befolgt die Regeln der Zahlen
mehr als irgendeine Ideologie.

Ein kleines Kapitel, nur 488 Wörter,
zeigt die Tendenz in diesem Buch
bei einem Klick auf die farbige Schrift.

Was ist Geld in 21. Jahrhundert?

Warum gibt es zu viel davon?
Was ist Giralgeldschöpfung?
Wer erzeugt immer mehr Geld?
Wie entsteht permanentes Wachstum?
Warum agieren Staaten so ohnmächtig?
Können Wahlen das ändern?
 
Das sind Fragen, die beantwortet werden.

Inhaltsverzeichnis
In dieser Farbe zum Anklicken
Anfang bis 1.7 als Leseprobe bei Thalia

Prolog: Was ist Geld im 21. Jahrhundert?
 
1
Postkutsche im Stau auf der Autobahn

1.1 Vorwärts in alle Richtungen
1.2 Der große Freund jenseits des Atlantiks
1.3 Die Sucht nach mehr vom gleichen Stoff
1.4 Ein guter Anfang ohne Ende
1.5 Die Realität von Wahlen und die Wahl-Show
1.6 Eine technische Revolution nach der anderen
1.7 Zettel falten, Schnauze halten
1.8 Ein Staubkorn auf der Datenautobahn
1.9 Keine Bewegung, aber wenigstens Kontakt
 
2
Was ist Geld und was hat man davon?

2.1 Am großen Rad des Geldes drehen
2.2 Geld ist etwas wert, wenn es akzeptiert wird
2.3 Was Geld sein kann, aber nicht ist
2.4 Was hat Gott damit zu tun?
2.5 Tauschen, scheffeln und handeln
2.6 Was du mit Geld alles machen kannst
2.7 Wasser, Luft und Leben nicht verkaufen!
2.8 Die wunderbare Geldvermehrung
2.9 Bitcoin-Krypto-Blockchain-Geld
 
3
Die Erschaffung von Geld aus dem Nichts

3.1 Eine Zahl, so hart wie Wasser
3.2 Wie bekomme ich einen Kredit?
3.3 Keiner hat etwas gemerkt
3.4 Ein riesiger, rechtsfreier Raum
3.5 Jetzt geht es aber richtig los!
3.6 Staat und Banken, ein Trauerspiel
3.7 Ungebremst in den Geldrausch
3.8 Geld ist Macht, aber kein Wert an sich
 
4
Viele Probleme mit den Milliarden

4.1 Geldüberfluss am Zockerberg
4.2 Öl und Geld aus zweifelhaften Quellen
4.3 Ein Postulat ist kein Naturgesetz
4.4 Energie Sparen ohne die Automobilindustrie
4.5 Falscher Maßstab für falsche Entscheidungen
4.6 Von der Geld-Wirtschaft zur Religion
4.7 Die Welt der Milliardärinnen und Milliardäre
 
5
Der Kapitalismus wird gestrichen

5.1 Die schnellste Verteilung von Geld
5.2 Philosophie, wo nicht jeder mitreden kann
5.3 Hat Karl Marx mit Kartoffeln gehandelt?
5.4 Die untergeschobene Ideologie
5.5 Ein Blick in den Kopf von Buhmännern
5.6 Geld mit der Macht einer Ideologie
5.7 Ein effizientes System für Egoisten
 
6
Das System kennt keine Gnade

6.1 Ein verflochtenes Dickicht ohne Halt
6.2 Der Euro nicht schlechter als der Dollar
6.3 Häuslebauer in die Pleite getrieben
6.4 Der Täter ist ein abstraktes System
6.5 Zinsen, Rendite und Wachstum in Geld
6.6 Ist die Zahl auf der Skala den Stress wert?
6.7 Wachstum und die Exponentialfunktion
6.8 Grenzen und Grenzenlosigkeit
 
7
Steuern für eine bessere Zukunft

7.1 Was hat Regieren mit Finanzieren zu tun?
7.2 Die Taktik einer Transaktionssteuer
7.3 Wer Steuersenkung sagt, ist Populist
7.4 Falscher Anreiz für Zinsen und Schulden
7.5 Gewinnverschiebung ins Steuerparadies
7.6 Steuer-Dumping wie Taschendiebstahl
7.7 Die direkteste Steuer an der Geldquelle
7.8 Stufe zwei der Diebstahl-Bekämpfung
7.9 Steuer-Flucht in die Legalität
 
8
Der Staat muss seine Position verbessern

8.1 Die Übermacht der Finanzwirtschaft
8.2 Eine Ideologie des Maximalismus
8.3 Sozialabgaben sind eine Quellensteuer
8.4 Verzerrungen durch falsche Strategie
8.5 Das System der Sozialen Quellensteuer
8.6 Verteilung auf zwei gekoppelte Quellen
8.7 Aus Profiteuren werden Bundesgenossen
8.8 Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft
8.9 Soziale Quellensteuer als Programm
 
9
Geld oder Leben

9.1 Die ungerechtfertigte Macht des Geldes
9.2 Zahlen, die keiner mehr zählen kann
9.3 Ständig wachsen Schulden und Geldmenge
9.4 An der Börse wird Geld zu Spielgeld
9.5 Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung
9.6 Geldvermehrung durch Privatbanken stoppen!
9.7 Die Konstruktive Staatspleite
9.8 Wachstum für die Zeit zum Leben
 
Nachspann: Das Ding an sich
Der Autor

Prolog

Das Wachstum der Weltbevölkerung bringt Menschen enger zusammen. Fast alle wollen Konsum und Wohlstand. Viele rücken nach rechts und reagieren mit Aggression. Im 20. Jahrhundert führte das zwei mal zum Krieg.
 
Die gefährlichsten Trends sind die Zerstörung von Lebensraum und die irrsinnige Rüstung. Dahinter steht als treibende Kraft das Geld. Mit ein wenig Mathematik im Kopf ist die Macht des Geldes zu verstehen und dann auch zu brechen, ganz ohne Gewalt. Dazu kann jeder, der selber nachdenkt, einen Beitrag leisten...
. . .
Die Ideologie des Geldes treibt das Wachstum ins Unendliche. Aber, weil jeder am Markt der Wirtschaft teilhat, kann jeder auch steuern und bremsen: Durch Vermeidung von unnötigem Konsum, durch Einschränkung von leichtsinnigem Energieverbrauch, durch Selbstbestimmung und Aufklärung.
 
Hand aufs Herz. Und fühlen, wo links ist.
Augen auf und wach werden!
Maul aufmachen und weitersagen.
Gesicht zeigen und mitmachen.
Aufwachen! Aufstehen! Vorwärts!

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Der große Freund jenseits des Atlantiks

Die USA haben das meiste Geld, das größte Militär und sind die stärkste Wirtschaftsmacht, doch das politische System mit zwei Parteien, die sich wie Todfeinde gegenseitig zerfleischen, ist immer noch Wilder Westen. Über dem Parteiengezänk erhebt sich wie in einem laut ratternden Helikopter das Amt des Präsidenten. Dieser Posten steht offen für Schauspieler, Schaumschläger, Superreiche, Blender und absolute Egozentriker.
 
Der Medienrummel bei der Wahl verschlingt Milliarden an Werbegeldern und am Ende setzt sich der Kandidat durch, der die Interessen der Finanzwelt am besten vertritt oder, der dies am geschicktesten verbirgt. Es könnte aber auch so sein, dass der gewählte Präsident erst nach seiner Amtseinführung ganz krass erfährt, dass er sich der Macht des großen Geldes in der Wallstreet und dem militärisch-industriellen Komplex beugen muss.
 
Der Außenseiter Donald Trump kam mit eigenem Geld an die Macht und hat den Verlierern der Globalisierung in seinem Land lautstarke Versprechungen gemacht. Doch seine Steuergesetze, die enorme Neuverschuldung und riesige Investitionen in die Rüstung sprechen eine andere Sprache:
 
Das Geld sprudelt aus der Staatskasse in Richtung Finanzsektor.
 
Die Politik der US-Regierung verwirklicht seit Jahrzehnten überwiegend die Interessen der Großfinanz. Während Donald Trump seine Sympathien für Wladimir Putin nicht verbergen kann, rüstet er verstärkt gegen Russland, dessen Militärausgaben trotz der Größe des Landes nicht einmal ein Zehntel der US-amerikanischen Militärausgaben ausmachen. Russland hat Grenzen zu dreizehn Staaten, USA hat nur Grenzen zu zwei Staaten.
 
Das Militär ist der Stolz der amerikanischen Nation und der Finanzsektor profitiert doppelt, von den Investitionen in die Rüstung und von den enormen Staatsschulden die durch die Militärausgaben weiter gesteigert werden. Die Rüstungsindustrie wiederum treibt Börsenkurse in die Höhe, der Dow-Jones-Iindex steigt und steigt. Und besonders zuverlässig steigen die Aktien der Waffenindustrie.
 
Mit den Staatsschulden der USA hat es eine besondere Bewandtnis. Die US-Staatsschulden sind keine Schulden im üblichen Sinne, wo das Geld bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt werden muss. Der Deal zwischen der Notenbank FED und der US-Regierung basiert auf einem unausgesprochenen Agreement, von dem beide Seiten profitieren:
 
Die Notenbank FED ist in privater Hand. Sie hat das Recht, Geld in beliebigen Mengen zu erzeugen, wenn sie es nur schafft, die Balance zu halten, so dass einerseits keine Inflation entsteht und andererseits immer genug Geld für die Regierung da ist, besonders dann für Rüstung und die zahlreichen Geheimdienste.
 
Die FED erzeugt Dollars genau so schnell, wie sie im Finanzsektor versenkt werden und die US-Regierung wird durch grenzenlose Kredite bei Laune gehalten. Sie bekommt von der Finanzwelt das Geld, das sie braucht, um überall auf der Welt, sogar im Weltraum, militärisch präsent zu sein und Drohgebärden aufzubauen.
 
Dieses Geld wird zum großen Teil als Schuld deklariert. Die Schuld wird nicht zurückgezahlt, nur Zinsen sind fällig. Wer die Zinsen einstreicht, ist selbstverständlich der Finanzsektor. Und wer bezahlt die Zinsen? Die Zinsen bezahlt der Staat, der das Geld über Steuereinnahmen von den werktätigen Bürgern und der Mittelschicht abkassiert. Die Staatsschulden der USA bleiben aber weiter bestehen und genau so fließt der Geldstrom der Zinsen immer weiter in die gleiche Richtung.
 
Die Superreichen zahlen weniger Steuern als Normalbürger. (Das kommt uns bekannt vor!) Warren Buffett, einer der drei reichsten Leute Amerikas, hat verwundert festgestellt und das auch publik gemacht, dass er selbst prozentual weniger Steuern zahlt als einige seiner Büroangestellten.
 
Das alles zeigt uns, wie der Finanzsektor in den USA die Fäden in der Hand hat. Die Vereinigten Staaten sind beim besten Willen kein Vorbild mehr für Wirtschaft, Politik und Demokratie. Dieses System ist beeindruckend, aber nicht mehr nachahmenswert.

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Wasser, Luft und Leben nicht verkaufen!

Die Regel, dass alles gegen Geld zu haben ist und dass jeder den Wert des Geldes in gleicher Weise akzeptiert, gilt nur auf dem Markt. Das Leben ist aber kein Markt. Das Leben besteht nicht nur aus käuflichen Waren, Dienstleistungen und Medien, sondern es hat auch Werte, die sich für Geld nicht kaufen lassen.
 
Es ist falsch, Geld als den höchsten Wert anzusehen.
 
Viele Dinge sind eindeutig mehr wert als Geld: Die Luft zum Atmen, das Wasser als Quell des Lebens und viele, nicht alle, Nahrungsmittel. Es gibt auch Dinge im Leben, die für Geld überhaupt nicht zu haben sind, an erster Stelle das Leben selbst.
 
Die Funktion des Geldes als Zahlungsmittel oder universelles Tauschmittel hat seine Grenzen und ist kein Zeichen für einen höheren oder absoluten Wert. Geld ist nicht Gott, auch wenn auf dem amerikanischen Geld der bekannte Spruch steht:
 
In God we trust.
 
Dieser Spruch ist wohl so gemeint, dass er ganz allgemein nur ein Vertrauen in Gott ausdrücken soll, an den Amerikaner auch heute noch in der Mehrzahl glauben oder wenigstens zu glauben vorgeben. Indem dieser Spruch aber auf Münzen und Scheinen steht, drückt er suggestiv einen Glauben an das Geld als Gottheit aus. Das kommt dem realen Stellenwert des Geldes in der Finanzwelt nahe.
 
Geld ist aber ein von Menschen erschaffenes Hilfsmittel für den Handel mit Waren auf dem Markt. Es hat keinen Wert an sich, sein Wert ist auf die Akzeptanz und das Vertrauen von Menschen angewiesen.
. . .

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Wie bekomme ich einen Kredit?

Wichtig ist, den Mechanismus zu kennen, wie Geld heutzutage entsteht, wer es erschafft, und wie es dann zu einem riesigen Geldüberfluss kommt. Dieser Vorgang birgt einige Überraschungen. Wer ihn nicht kennt, kann die Finanzwelt nicht verstehen, wie sie heute funktioniert oder auch nicht mehr funktioniert, und weshalb sie außer Kontrolle geraten ist.
 
Wenn man sich mit der Praxis der Geldwirtschaft zum ersten mal genauer beschäftigt, ist folgende Tatsache eine große Überraschung:
 
Geld wird von ganz normalen Banken durch Giralgeldschöpfung erzeugt und durch doppelte Buchung in die Welt gesetzt.
 
Banken verleihen Geld seit etwa 700 Jahren. Wie das funktioniert, weiß jeder oder glaubt es zu wissen. Man geht zur Bank und fragt nach einem Kredit, um ein neues Auto zu kaufen oder eine Eigentumswohnung. Wer genug Einkommen nachweisen kann, bekommt schnell das nötige Geld in die Hand, besonders dann, wenn er kinderlos verheiratet ist mit jemandem, Mann oder Frau, der oder die auch Geld verdient.
 
Aber nein, so ist es nicht ganz! Wir bekommen auf der Bank kein Geld in die Hand, sondern eine Gutschrift auf ein Konto genau bei dieser Bank. Von dem Konto können wir eine Überweisung an die Firma tätigen, die das Auto liefert oder die Wohnung verkauft oder das Haus baut, in dem die Wohnung geplant ist. Gleichzeitig verpflichten wir uns in einem Kreditvertrag, das Geld plus Zinsen in Raten zurückzuzahlen.
 
Was macht die Bank also? Sie gibt uns eine Gutschrift und weist uns gleichzeitig eine Schuld zu.
 
Die Gutschrift geht zu Lasten der Bank, sie verpflichtet sich, Geld, das auf dem Konto gebucht ist, dann auszuzahlen, wenn es verlangt wird. Die Schuld dagegen ist ein Bilanzposten zu ihren Gunsten. Notfalls kann sie durch Pfändung sich das Auto holen und auch an unseren Lohn oder unser Gehalt kommen. Die Bilanz der Bank ist buchungstechnisch ausgeglichen. Sie verdient an den Zinsen.
 
Die meisten denken, dass eine Bank dabei Geld verleiht, das sie besitzt, oder das andere Kunden als Sparer eingelegt haben. So wird es wohl auch anfangs gewesen sein. Aber Banken haben sehr viele Kunden, viele, die nicht nur Autos kaufen, sondern eine Firma gründen oder ein Haus bauen. Trotzdem sagen Banken fast nie nein, wenn der Kunde eine Sicherheit bieten kann oder ein festes Einkommen hat. Die Bank ist besonders dann interessiert, wenn das Geld zum Kauf einer Immobilie eingesetzt wird, auf die sie eine Hypothek legen kann.
 
Was aber, wenn das Geld der Bank durch Kreditvergabe zu Ende geht? Dann kann sie versuchen, mehr Sparer anzulocken. So hat es noch vor vierzig Jahren funktioniert. Doch wenn es in der Kreditabteilung der Bank richtig gut läuft, wird mehr Kredit verlangt, als Geld in der Bank greifbar ist. Viel mehr. Und wenn eine Bank nein sagt, gehen die Kunden zur nächsten.
 
Wer die Giralgeldschöpfung erfunden hat, lässt sich nicht mehr feststellen, auch nicht, wann es geschah, weil der Anfang dieses Geschäftes mit Sicherheit im Dunkeln liegt und ohne genaue Nachprüfung der Bankgeschäfte auch nicht von außen zu erkennen ist. Wer war der erste Dieb? Wer der erste Eigentümer? Wer der erste Wohltäter?

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Jetzt geht es aber richtig los!

Die Frage, ob eine einzelne Buchung in einer bestimmten Bank legal war oder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen betrügerisch, ist also zweitrangig. Viel interessanter sind die realen Folgen dieser Geldvermehrung aus dem Nichts und die sind nicht zu übersehen.
 
Erste Folge
der Geldvermehrung:

 
Die Geldmenge ist viel zu groß geworden. Es gibt zehnmal soviel Geld wie nötig wäre, um alle Geschäfte abzuwickeln und dreimal soviel, wie alle käuflichen Güter, die in einem Jahr produziert werden, wert sind.
 
Nach einer Schätzung des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Heinz-Josef Bontrup beträgt die Geldmenge das 3,5-fache des Wertes aller in einem Jahr weltweit produzierten Güter und Dienstleistungen. Solche Angaben sind sehr grob, weil sich die Mengen von Geld und Buchgeld nicht genau feststellen lassen. Sie lassen sich nicht einmal eindeutig definieren. Es gibt wenigstens drei verschiedene Definitionen der Geldmenge: Die der EZB, der Schweizer Nationalbank und die der FED. (Eine Definition der Bundesbank ist nicht mehr relevant.) Und es gibt bei jeder Definition vier unterschiedlich zusammengesetzte Geldmengen: M0, M1, M2 und M3. Dabei werden die Schuldverpflichtungen jeweils anders bewertet.
 
Das alles ist verwirrend und soll es vielleicht auch sein; denn es geht dabei die Information verloren, dass die Geldmenge und die Menge aller Schulden viel zu groß ist, also wesentlich größer als benötigt. Bei den Experten herrscht Einigkeit über die Größenordnung. Dass damit ein riesiger Geldüberfluss in den Händen des Finanzsektors existiert, wird kaum je erwähnt.
. . .
Um Vorgänge auf dem Finanzmarkt zu verstehen, braucht man nur zu wissen, dass die Geldmenge um ein Vielfaches zu groß ist und dass die Folgen dieses Überflusses an Geld die Finanzwirtschaft dominieren.
 
Zweite Folge
der Geldvermehrung:

 
Zwei Drittel der vorhandenen Geldsumme, in der Größenordnung von hundert Billionen, also 100.000.000.000.000 Euro, Dollar, Pfund oder Franken (das spielt hier kaum eine Rolle), kursieren nur im Finanzsektor, sie haben keine Beziehung zur realen Wirtschaft. Das ganz große Geld taugt zu nichts anderem als zu finanziellen Transaktionen, also zum Geldverdienen, weil dem in der realen Welt nichts gegenüber steht. Wie das im einzelnen praktiziert wird, hat Michael Hudson in seinem Buch Der Sektor auf 600 Seiten beschrieben.
 
Dritte Folge
der Geldvermehrung:

 
Die riesige Geldsumme ist über Glasfaserkabel in Millisekunden verfügbar. Die Geldflut schwappt um den Globus bei Tag und bei Nacht und verursacht Aufschwung und Krisen überall, gewollt oder ungewollt.
. . .
 
Sechste Folge
der Geldvermehrung

 
Der Überschuss an Liquidität weltweit und die leichte Verfügbarkeit dieser Gelder im Billionen-Bereich, wobei auch die Währungen am Devisenmarkt Tag und Nacht gegeneinander gehandelt werden, macht das globale Finanzsystem völlig instabil. Dass die Instabilität mit der Geldmenge zusammenhängt und nicht nur mit Psychologie und Irrationalität der Akteure, ist nicht so leicht zu verstehen.
 
Stellen wir uns eine Seiltänzerin von, die mit einem Sonnenschirm zum Ausgleich ihrer Balance über ein Seil tanzt. Sie ist routiniert und bewegt sich völlig sicher; sie macht das jeden Tag. Die Seiltänzerin ist gut trainiert, sie ist auch in der Lage, die Balance anstatt mit einem Sonnenschirm, mit zwei Hanteln von je zehn Kilogramm Gewicht zu halten. Bravo!
 
Jetzt geben wir ihr wieder ihren Sonnenschirm für die Balance zurück und geben ihr statt der zwei Hanteln als Gewicht einen Rucksack, in dem sich in einer Blase 20 Liter Wasser befinden, das Wasser ist dann genau so schwer wie die Hanteln. Sie soll mit dem 20-kg-Rucksack und ihrem Sonnenschirm über das Seil laufen. Sie schafft das, denkt sie. Rucksack und Blase sollen aber vom Volumen her so groß sein, dass das Wasser sich darin locker bewegen kann und hin und her schwappt. Was passiert?
 
Die Seiltänzerin wird abstürzen, weil das hin und her schwappende Wasser ihre Balance zerstört und sie diese Kräfte mit dem Sonnenschirm nicht ausgleichen kann. Wenn sie sich im Sturz noch an das Seil klammert, kann es sein, dass der ganze Aufbau mitsamt dem Zirkuszelt zusammenbricht, aber die Tänzerin landet im Netz.
 
Es ist klar, dass der störende Effekt des frei beweglichen Wassers um so größer ist, je größer die fluktuierende Wassermenge. Je mehr Wasser, desto stärker die Schwankungen hin und her, rauf und runter. Der Vergleich zeigt, wie die riesige, frei bewegliche Geldmenge, das System instabil macht.
 
Geld im 21. Jahrhundert ist super-liquide, noch viel beweglicher als Wasser. Es schwappt um den Globus, dem das ziemlich egal ist, aber Untersysteme können die Balance verlieren. Jede kleine Bewegung in eine Richtung wird von der riesigen, super-beweglichen Menge des Geldes verstärkt und die Entwicklung wird unkontrollierbar.
 
Griechenland ist dafür ein Beispiel. Eine kleine Volkswirtschaft im Euro-Raum, ein Schlusslicht bei der Staatsverschuldung und vor allen Dingen ein Schlusslicht in der Größe von Wirtschaftsvolumen und Finanzmacht. Griechenland ist gestrauchelt und wurde von den unkontrollierbaren Aktionen der Märkte zu Fall gebracht, aber durch ein Netz der EZB angeblich gerettet.
 
Gerettet wurden dabei die Schuldentitel der Banken, nicht die Bürger Griechenlands oder gar die Wähler der linken Partei. Die Seiltänzerin dort war ein Mann, ein prächtiges Exemplar, wie ihn die Finanzwelt sonst nicht zu bieten hat: Yanis Varoufakis. Schade, but the show must go on.
. . .

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Geld ist Macht, aber kein Wert an sich

Die Geldflut mit ihrem riesigen Überschuss ist für die Großgeldbesitzer erfreulich, weil sie das Geld ja haben und damit machen können, was sie wollen. An zweiter Stelle profitieren davon die Disponenten, Manager und leitenden Angestellten, wenn sie über Provisionen und Bonus-Zahlungen direkt an der Vermögenssteigerung beteiligt sind. Die große Geldmenge hat aber gewaltige Nachteile für alle Bereiche, die nicht an der Geldflut teilhaben.
 
Das trifft Mensch und Natur.
 
Das Problem entsteht, erst einmal abstrakt betrachtet, dadurch, dass eine Sache, namentlich das Geld, die auf der einen Seite in Überfluss vorhanden ist und ständig mehr wird, auf der anderen Seite trotzdem den sehr hohen Wert behält und auf der ganzen Welt alles Mögliche in Bewegung setzen kann.
 
Anders ausgedrückt. Geld ist knapp, bei der Mehrheit der Bevölkerung, in den meisten Staaten und in weitesten Regionen der Erde, wo es keine Zusammenballung von Finanzmacht gibt. Dieser Welt steht ein Finanzsektor gegenüber, der fast unbegrenzt über Geld verfügen kann, das andere dringend benötigen würden oder zu benötigen glauben.
 
Dadurch entsteht Macht für diejenigen, die über viel oder unbegrenztes Geld verfügen. Macht über Menschen, die je nach Region für wenig Geld, sehr wenig Geld oder umsonst arbeiten.
 
Es entsteht Macht in Form von Kaufkraft, um jede wertvolle Ware oder Ressource eines Landes nach Gutdünken aufzukaufen oder auszubeuten.
 
Es bedeutet Macht über Energieerzeugung und Energievorräte.
 
Es bedeutet auch Macht über die Landverteilung, über Grundstücke und Häuser, über Agrarflächen und Felder.
 
Das große Geld hat auch Macht über die Wissenschaft, was sich besonders in Pharmazie und Medizin bemerkbar macht und die Erhaltung der Gesundheit verteuert.
 
Dabei muss man im Auge behalten, dass das Geld selbst keine endliche Ressource ist. Dass Geld nur eine Zahl ist, die in vielen, auch privaten, Institutionen auf der Welt einfach vergrößert werden kann und ständig vergrößert wird. Dass der Geldüberfluss nur von einer kleinen Gruppe der Besitzer und Disponenten kontrolliert wird, nach eigenem Ermessen. Dass diese Akteure, wenigstens in der sogenannten freien westlichen Welt, nicht von Staaten und Regierungen kontrolliert werden.
 
Freiheit ist heute in erster Linie die Freiheit der Vermehrung, Verschiebung und Verwendung von Geld und Globalisierung ist von Anfang an die Möglichkeit von globalen Geldtransaktionen in Millisekunden um den ganzen Globus.
 
Wenn man das alles bedenkt, kann einem schon mal die Luft weg bleiben. Und nach kurzem Durchatmen kommt hoffentlich die Erkenntnis:
 
Geld ist wegen der riesigen vorhandenen Menge sehr viel weniger wert, als es scheint. Geld wird immer weniger wert, je mehr es wird.
 
Geld ist weniger wert als das Meer.
Geld ist weniger wert als die Luft.
Es ist weniger wert als Energie.
Geld ist es nicht wert, die Luft zu verpesten.
Geld ist es nicht wert, das Meer mit Plastik zu verseuchen.
 
Geld ist es nicht wert, Energie zu verschwenden
und bei der Energiegewinnung das Meer, das Eis und die Luft auf Jahrhunderte hinaus zu erwärmen, bis Jakarta, Bangeladesch, Venedig und Holland im Meer versinken.

Buchvorstellung

Inhaltsverzeichnis

Falscher Maßstab für falsche Entscheidungen

Seit 1973 sind unsere Automobile dynamisch und substantiell enorm gewachsen, das soll heißen, sie sind zwar nicht länger und höher geworden, aber viel schwerer, leistungsstärker, schneller, komfortabler und natürlich viel teurer. Ein Auto hat außerdem zwei Dutzend Elektromotoren, wenigstens einer davon treibt die obligatorische Klimaanlage an.
 
Hundert Jahre hat der Fahrtwind zur Kühlung der Insassen genügt, jetzt braucht man eine Klimaanlage. Die ist besonders nötig wegen der Klimaerwärmung.
 
Das Automobil, sein Gewicht, seine Geschwindigkeit und seine elektrische Ausstattung, das alles verbraucht Energie, die nur durch Verbrennung im Motor entsteht, und dabei entsteht CO2. Dieser Gedanke lässt sich leicht in beide Richtungen verfolgen, doch das ist unerwünscht. Ein Ablenkungsmanöver hat den Diesel-PKW als Sündenbock ins Blickfeld gerückt, obwohl er energetisch günstiger ist als Benziner. Er hat einen besseren Wirkungsgrad und verbraucht einen geringerwertigen Kraftstoff, nämlich Heizöl, statt Benzin.
 
Der Streit um den Diesel kann gut von der PS-Leistung, der hohen Geschwindigkeit, dem schlechten Wirkungsgrad, dem Kraftstoff-Verbrauch, der gesteigerten Leistung von Lichtmaschine und Batterie und von den Klimaanlagen aller PKW und SUV ablenken.
 
Für Klimaanlagen gilt folgende wissenschaftliche Erkenntnis: Jede Klimaanlage schadet dem Klima. Sie verbraucht Energie und erhöht die Außentemperatur. Nur im privaten Innenraum macht sie die Luft kühler, schadet aber der Außenwelt und der Umwelt und verschärft im Sommer das Problem der Erwärmung.
 
Die Klimaanlage ist ein sehr anschauliches Beispiel für den Trend, sich selbst einen egoistischen Vorteil zum Schaden der Umwelt zu verschaffen.
. . .

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Hat Karl Marx mit Kartoffeln gehandelt?

In der Theorie von Karl Marx spielt der Begriff Mehrwert eine zentrale Rolle. Dieser Begriff wird eigens für die Theorie definiert, während die Wirtschaft vom Gewinn redet. Beide Begriffe sind nicht deckungsgleich. Der Mehrwert, der von den Kapitalisten abgegriffen wird, ist nach Marx der Unterschied zwischen dem Wert der Arbeitsleistung und dem Arbeitslohn.
 
Das ist so ähnlich wie der Unterschied zwischen fünf Äpfeln und drei Birnen. Man kann zwei substanziell verschiedene Mengen nicht gegeneinander aufrechnen oder quantitativ verlgeichen. Dazu benötigt man einen dritten, eindeutigen Wertmaßstab und der kann nur das Geld sein. Dann wird die Bewertung aber Gegenstand von Verhandlungen und Marktgeschehen. Der Mehrwert von Marx ist rein verbal definiert, er ist keine Rechengröße und versteckt sich bedrohlich hinter realistischen Größen: Lohn, Arbeitszeit und Marktwert eines Produktes.
 
Kein Unternehmer oder Kaufmann und auch kein marxistisch ungeschulter Arbeiter benutzt den Begriff Mehrwert. Es geht ihnen um Gewinne und Verdienst und jeder weiß, dass Gewinn nicht nur durch Arbeit zustande kommt, wie Marx es vom Mehrwert behauptet. Einen Gewinn kann ein Händler dadurch erzielen, dass er Kartoffeln von einem Markt zum andern transportiert. Heutzutage kann ein Börsengewinn auch dadurch entstehen, dass jemand an der Börse Wetten auf steigende oder fallende Kartoffelpreise abschließt.
. . .

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Grenzen und Grenzenlosigkeit

. . . Die Forderung nach Wirtschaftswachstum von ein, zwei oder drei Prozent (oder jedem anderen positiven Wert) führt automatisch zu einem exponentiellen Wachstum der Wirtschaft ins Unendliche. Wie ein Krebsgeschwür.
 
Dass dieses unendliche Wachstum der Wirtschaft unsinnig ist, fällt uns immer dann auf, wenn uns in Einzelbereichen das Ergebnis nicht gefällt:
zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre,
zu viel Plastik im Ozean,
zu viele Autos auf den Straßen,
zu viel Stickoxide in den Städten,
zu viel Gift auf den Feldern,
zu viele Kilos auf den Beinen,
zu viele Waffen in der Hand von Fanatikern und
zu viel militärische Rüstung in den USA,
die bekanntlich in allen Bereichen des Wachstums das Maximum für sich einfordern. (Das ist der sogenannte Exzeptionalismus der USA.)
 
Dass auch unser bescheideneres Wirtschaftswachstum von zwei Prozent nicht nur in den genannten Beispielen, sondern in jedem Fall in einem direkten funktionalen Zusammenhang mit dem Ausarten ins Übermaß steht, wird systematisch ignoriert. Funktionaler Zusammenhang bedeutet eine feste Verknüpfung, die mit Sicherheit erfolgt. Wenn ich dies hier eingebe, kommt das da heraus.
 
Exponentielles Wirtschaftswachstum führt zur Ausbeutung aller Ressourcen an Material und Energie auf diesem Planeten und zur Ausbeutung aller menschlichen Kräfte. Diese Erkenntnis hat der Club of Rome schon 1968 verkündet. Sie kann nicht oft genug wiederholt werden.
 
Die einzige Ausnahme bei den katastrophalen Folgen ist die Ressource Geld und daran klammern sich alle. Geld ist doch immer noch genug da, sogar mehr als genug. Hat der Club of Rome sich also geirrt?
 
Nein.
 
Geld ist keine endliche Ressource, wie Energie, Bodenschätze, Trinkwasser, Lebensraum, Erdöl und fruchtbarer Boden, sondern Geld ist eine von Menschen konstruierte Zahl, die einen Wert nur symbolisiert. Wie jede andere Zahl kann man Geld bis ins Unendliche fortsetzen und das geschieht auch permanent an der Börse, in den Notenbanken, in den Fonds und bei der Finanzplanung von Regierungen.
 
Die Menge des vorhandenen Geldes wird ständig, global, Tag und Nacht vermehrt. Die Lage ist unübersichtlich, weil viele unterschiedliche Institutionen auf unterschiedliche Weise die Menge des Geldes vergrößern. An erster Stelle die amerikanische Notenbank (FED) und die europäische Zentralbank, dann die Bank von England und die Schweizer Notenbank und viele andere Nationalbanken. Aber auch jede normale Bank. Dadurch ist ein Personenkreis involviert, der sich nicht mehr eingrenzen und kontrollieren lässt.
 
Geldwirtschaft und Realwirtschaft stehen in keinem Verhältnis mehr zueinander. Und die Finanzwirtschaft verlangt, dass die reale Wirtschaft immer weiter prozentual wächst, um finanzielle Forderungen zu erfüllen.
. . .

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Gewinnverschiebung ins Steuerparadies

Wie kommt es, dass Firmen wie Apple, Amazon, Ikea, McDonalds, aber auch BMW, Siemens, Mercedes und die Deutsche Bank fast keine Steuern hier im Lande zahlen, jeder normale Mitarbeiter dieser Firmen aber wohl?
 
Man sagt, das ist legale Steuer-Optimierung, doch das ist ein Euphemismus. Es ist ungestrafter Steuerbetrug unter Ausnutzung von Lücken im internationalen Recht und unter Ausnutzung von Machtpositionen, die nur internationale Konzerne haben. Der Betrug besteht darin, dass man dem Staat, in dem man sein Geld verdient, nicht das gibt, was ihm zusteht. Aber alle Leistungen des Staates, seine Sicherheitsgarantie und die gesamte Infrastruktur, nehmen auch diese Konzerne voll in Anspruch.
 
Sie nehmen auch die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden in Anspruch in einer Gesellschaft, die keinen ins Bodenlose fallen lässt. Die andern aber, alle Erwerbstätigen und der lokale Mittelstand, zahlen brav ihre Steuern und finanzieren damit den Staat, der für alle da ist und von allen einen angemessenen Beitrag verlangen muss. Wenn er das nicht tut, ist es nicht unser Staat.
 
Das Verhalten der Steuer-Optimierer ist so ähnlich wie schwarz mit der Bahn fahren, allerdings auf sehr hohem finanziellen Niveau. Es geht um viele Milliarden. Und jeder hinterzogene oder weg-optimierte Euro muss von ehrlichen Steuerzahlern kompensiert werden.
 
Die Einkommensteuer oder Körperschaftssteuer trotz hoher Gewinne vermeiden, das können nur internationale Konzerne. Und das funktioniert so:
. . .

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Die Übermacht der Finanzwirtschaft

Die Übermacht des Finanzsektors wird verursacht erstens durch den Geldüberfluss, zweitens durch die blitzschnelle globale Verfügbarkeit von Geld und drittens durch die Verteilung auf eine sehr kleine, herrschende Schicht, die keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, sondern sich nur mit Vermögensverwaltung und Disposition großer Geldmengen und mit der Einflussnahme auf Staaten und Gesetze beschäftigt.
 
Hinzu kommt aus der Kombination dieser Zustandsgrößen die nahezu unendliche Freiheit des Geldes. Es ist nicht gebunden an Staaten, Gesetze, Normen, Steuern und an Moral, nur sich selbst und seiner ständigen Vermehrung verpflichtet. Das erklärt auch die Euphorie und die Überheblichkeit auf der oberen Finanzebene. Es ist ein ähnlicher Effekt wie der einer Dosis Kokain.
 
Wer kann schon mal so eben hundert Millionen Dollar in Euro tauschen und von den USA aus an der Frankfurter Börse Aktien von Siemens kaufen oder in Frankfurt kaufen und in Singapur anbieten? So ein Geschäft ist auch dann lukrativ, wenn man nur eine halbe Million Gewinn macht. Es ist blitzschnell abgewickelt und nach einer Tasse Kaffee geht es weiter. Schon aus dieser Überlegung wird klar, dass alle anderen, die nicht über das große Geld verfügen, irgendwie per se benachteiligt sind.
. . .

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Der Autor

Rob Kenius ist Diplom-Physiker und selbständiger Medienkaufmann. Er analysiert die Finanzwelt auf der Basis von wenig Mathematik und viel praktischer Erfahrung. Wer einige seiner Artikel auf kritlit.de, Rubikon, KenFM oder Telepolis gelesen hat, weiß, wohin die Reise geht:
 
Raus aus der Spirale von Gewinn, Wachstum, Energieverschwendung und Ausbeutung aller (menschlichen) Ressourcen, hin zu mehr Demokratie und Kontrolle der Regierenden und der Parteien.
 
Aufwachen!   Aufstehen!   Vorwärts!

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