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Warum Systemkritik?
Vorher wurde gefragt: Was ist Realität? 

 
Systeme werden gesteuert von denen, die sie beherrschen. Bei einem politischen System sind das diejenigen, die aufgestiegen sind. Wer die Regeln am besten erkennt und sich den Regeln anpasst, kommt nach oben und schließlich an die Spitze.

Die an der Spitze stehen, zweifeln nicht am System und nicht an sich selbst.

Es gibt Systemfehler in unbekannter Zahl. Manchmal sind sie gravierend, so dass ein großes System zusammenbricht. So war es mit dem Römischen Reich und der UDSSR. Es liegt an der inneren Logik, dass Fehler nicht von denen an der Spitze erkannt werden. Sie wären nicht ganz nach oben gekommen, ohne das System zu bejahen.

Systemkritik basiert auf der Erkenntnis von Systemfehlern. Die Fehler erkennen Personen, die nicht an den Strukturen beteiligt sind. Systemkritiker können keine Regierenden sein und auch nicht deren ergebene Diener, es sind Außenseiter. Wer von außen kommt, erkennt die Fehler.

Die Fehler in großen Systemen sind zahlreich, aber besonders schwierig zu beheben, wenn Kritiker im System nicht einmal zu Wort kommen. Je mehr Konformität in den Medien, desto weniger kann sich Kritik entfalten und Änderungen erreichen.

Der Zustand, in dem wir leben, wird von Krisen beherrscht, verursacht durch Systemfehler, die nicht behoben worden sind, weil Medien und Politik die Kritik mehr und mehr unterdrücken. Das ist bequemer, als sich mit Fehlern auseinanderzusetzen.

Die aktuelle Krise könnte man die Putin-Krise nennen. Die zentrale Falschbehauptung in der Putin-Krise lautet:

Das ist Putins Krieg. Dieser Satz ist Unsinn.

Putin als Person ist austauschbar. Auch die USA spielen mit dem Gedanken Putin auszutauschen, so wie sie Saddam Hussein und al Gaddafi gegen das Chaos und die Taliban gegen Taliban ausgetauscht haben.

Russland hat das Modell der präsidialen Verfassung von USA und Frankreich übernommen und wird regiert von einem, entsprechend der Größe des Landes, starken Präsidenten.

Der Krieg in der Ukraine hat genau zwei Ursachen. Die erste Ursache ist die Rüstung, die von den USA ausgeht und sich seit dreißig Jahren über die NATO-Osterweiterung um Russland festkettet.

Die zweite Ursache des Krieges ist die Tatsache, dass eine weitere Ausdehnung der Rüstung und der NATO auf die Ukraine, mit US-amerikanischen Kriegswaffen, Kampfflugzeugen, Raketen, Drohnen und atomaren Sprengköpfen, von Russland nicht hingenommen wird.

Diejenigen, die im System des US-Militärs, der Rüstungsindustrie, der NATO und ihrer Bündnisstruktur stecken, wollen ihren Denkfehler nicht erkennen, dass es so nach 30 Jahren nicht immer weiter gehen kann. Der blinde Punkt all dieser Strategien lässt sich in einen Satz fassen:
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Rüstung bringt Krieg.

Rüstung ist nur da, um Krieg zu führen. Und dies ist ein besonders absurder Krieg: Es wird Krieg geführt, weil man sich über die militärische Aufrüstung oder Nicht-Aufrüstung eines Landes im Osten Europas uneinig ist.

Die Ukraine war Jahrhunderte untrennbar mit Russland verbunden und ist das größte westliche Nachbarland. Die Hauptstadt Kiew ist eine der ältesten von Russen gegründeten Städte, älter als Moskau, Washington, New York und Berlin. Die Grenze ist 1586 km lang und nur ein paar hundert Kilometer von Moskau entfernt.

Ukraine und Russland in militärische Feindschaft zu bringen, ist eine verkrampfte Idee von des Landes unkundigen Strategen und merkwürdigen Nationalisten, die nur in Feindbildern denken können. Das Falschwort für diese Feindschaft heißt jetzt im Westen Putin.

Noch nie ist in deutschsprachigen Medien und von deutsch redenden Politikern gegen einen ausländischen Politiker so unflätig und beleidigend gehetzt worden. Das zeigt schon, dass da etwas nicht stimmt. Es stimmt nicht, dass Putin der Verursacher ist.

Wie der Ukraine-Krieg entstanden ist, kann man auf eine einfache Formel bringen: Die militärische Aggression ging am 24.02.2022 von Russland aus. Die strategische Aggression ging seit mehr als 30 Jahren von der Nato und den USA aus. Die NATO war gegen den ideologischen Feind UDSSR gerichtet. Man hat sie nach Auflösung der SU gegen Russland gerichtet, das gar kein Feind des Westens mehr ist oder sein will.

Putin handelt als russischer Präsident. Er hat alles versucht, den Westen zu überzeugen, dass irgendwo Schluss sein muss, mit der Bedrohung. Selbst als russische Truppen an der Grenze zusammengezogen wurden, hat man nicht eingelenkt. Scholz sagt, als er Putin gefragt habe, ob Russland einmarschieren wolle, habe der nicht geantwortet. Das ist doch wohl deutlich genug. Putin ist eben klüger als Scholz und kein Lügner.

Doch jetzt kommt der Punkt, wo das System sich selbst ad absurdum führt: Unser Bundeskanzler entscheidet systemkonform und zerstörerisch zugleich. Auf den Krieg um die Aufrüstung der Ukraine, der wegen zu viel Rüstung auf westlicher Seite geführt wird, lautet die Antwort von Scholz: Noch mehr Rüstung und jetzt 100 Milliarden Euro, gegen die Verfassung! (Das ist gleichzeitig wohl der größte Geldbetrag, den jemals ein Deutscher Kanzler mit einer Schaufel ins Feuer geschippt hat.)

Hier wird überdeutlich, wie ein politisches System sich selbst zerstört. Zerstört wird zunächst die Ukraine, das ist klar. Russland kann man nicht zerstören und die USA sind in sicherer Entfernung, sie liefern nur die Waffen. Wie viel von Europa zerstört wird, entscheidet nicht Putin, sondern es entscheiden die "Verteidiger". Je mehr "verteidigt" wird, um aufzurüsten, statt abzurüsten, desto mehr Zerstörung.

Weil das von Politikern und Journalisten im System nicht erkannt wird, findet ihr die erforderliche Systemkritik an dieser Stelle.

  Der vorherige Leitartikel gleich anschließend:

Was ist Realität?
Neuerdings werfen diejenigen,
welche Medien beherrschen,
ihren Kritikern Realitätsverlust vor.
Es ist aber genau umgekehrt:
Deren Medienmacht ist zwar Realität
ihre Behauptungen, aber nicht.
Der vorige Leitartikel: Das Aktionsprinzip

 
Manche sagen, Medien schaffen Realität. Diese Behauptung ist falsch. Realität existiert auch ohne die Medien, Medien aber brauchen Realität als Basis.
 
Medien sind ein Teil der Realität. Manchmal ist es ein riesiger Apparat, wie Film und Fernsehen, aber das, was sie verkünden, ist nicht Realität, sondern eine Botschaft.
 
Medien können Realität darstellen, beschreiben, vermitteln. Was sie darstellen, ist ein Bild, im besten Fall ein Bericht, oft eine Behauptung, es sind manchmal Legenden, heutzutage sind es Narrative, das sind Bruchstücke von Ideologie.
 
Realität ist zuerst genau das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Das kann banal, öde oder langweilig sein oder auch überwältigend, unglaublich, absurd.
 
Realität ist auch unser Nicht-Wissen über die meisten Dinge.
 
Das erste Medium, das der Mensch erfunden hat, war die Sprache. Von Anfang an schafft Sprache die Möglichkeit zur Lüge, zur Erfindung, falscher Darstellung, Übertreibung.
 
Wer die Sprache beherrscht, kann uns Geschichten erzählen. Viele glauben die Geschichten und erzählen sie weiter, als wenn sie es selber erlebt hätten und sie behaupten, dass es so gewesen sei. Du kannst es glauben oder auch nicht.
 
Das gängige Element moderner Ideologie sind Narrative, kurze Statements, ständig wiederholt, von verschiedenen Seiten eingeschleust. Die Glaubhaftigkeit wird durch Wiederholungen aber nicht gesteigert, genau so wenig wie durch Lautstärke, grelle Farben oder große Buchstaben auf Plakaten. Im Gegenteil, das sind Zeichen der Übertreibung und des Versuchs einer Beeinflussung.
 
Durch Verstärkung kommt eine Nachricht oder Meinung zwar der Verbreitung in den Medien näher, nicht aber der Realität. Was von allen Seiten ständig wiederholt wird, ist verdächtig.
 
Realität, die wir selber wahrnehmen, ist das, was wir sehen, hören, berühren und fühlen. Gefühle sind Realität. Wenn ich fühle, dass etwas nicht stimmt, ist das Realität. Wenn ich fühle, dass ich belogen oder benachteiligt werde, wenn ich mich gut oder schlecht fühle, gesund oder krank, dann ist das meine Realität.
 
Medien können reale Gefühle erzeugen, auch wenn sie uns belügen. Sie erzeugen reale Angst, indem sie eine falsche Bedrohung aufbauen: Die Hölle, den Weltuntergang, eine Seuchengefahr, Feindschaft starker Mächte in entfernten Ländern.
 
Die Angst der Menschen ist dann Realität, die Bedrohung aber nicht.
 
Die Wahrnehmung von Realität kann durch Techniken verbessert werden:
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Optische Geräte, Fernglas, Mikroskop, elektronische Verstärkung, digitaler Zugang zu Datenbanken. Solche Mittel benutzen an erster Stelle die Wissenschaftler, in Physik, Chemie, Biologie und anderen Bereichen.
 
Die Naturwissenschaft ist der Realität verpflichtet.
 
Ein Problem entsteht erst bei der Verbreitung des Wissens. Dazu sind Medien erforderlich und alle Medien können Fakten darstellen oder auch fälschen. Wissenschaftler können nicht nur irren, sondern, wie alle anderen, auch flunkern, angeben, täuschen und lügen.
 
kritlit.de ist ein kritisches Medium im Internet. Bisher stammen fast alle Beiträge, Fotos und Tonaufnahmen von mir, einem Mann mit weißen Haaren, mit einem Diplom in Physik und viel Erfahrung, aber nicht als Physiker sondern als Autor in den verschiedensten Medien: Zeitschriften, Fernsehen, Rundfunk, Tonprodukte, Bücher.
 
Meine bittere Erkenntnis heute ist:
 
Nicht ich habe mich von den Medien entfernt, sondern die gängigen Medien haben sich mehr und mehr von der Realität entfernt: Der SPIEGEL, die Rundfunk- und TV-Anstalten, die ZEIT, der Büchermarkt. Da sind Journalisten in der Übermacht, die jeden Tag fragwürdige Narrative und Verdrehung von Tatsachen verbreiten.
 
Mit Schrecken ist festzustellen, dass fast überall in technisch hoch entwickelten Medien die gleichen Methoden herrschen, welche die katholische Kirche tausend Jahre lang zur beständigsten Medien-Organisation der Welt gemacht haben:
 
Geistige Hierarchie, Druck von oben, ständige Wiederholung von Glaubenssätzen und, wie im Islam und während der Inquisition, die Bedrohung der Ungläubigen mit Sanktionen bis hin zu Folter und Tod.
 
In ständiger Wiederholung wurden Dogmen verkündet, die der Realität nicht standhalten: Gott hat die Welt erschaffen. Jesus ist auferstanden. Der Koran ist das Wort Gottes. Männer stehen über den Frauen. Sexualität ist Sünde.
 
Heute heißt es: Wir sind die westliche Wertegemeinschaft. Im Osten ist das Reich des Bösen. Der Russe ist unser Feind. Putin ist der Teufel. Chinesen wollen die Welt erobern. Die NATO ist nur zur Verteidigung da. Wir sind die Guten.
 
Und hinter allem die Parole: America first!
 
Die Seite kritlit.de kritisiert die eigene Seite, weil es keinen Sinn macht, die gegenüber zu kritisieren. Es ist ja nicht einmal klar, ob die anderen unsere Gegner sind. Der Krieg ist Realität, die Feindbilder nicht.
 
Reality rules!

  Der vorherige Leitartikel gleich anschließend:

Das Aktionsprinzip

Die Menschheit stößt an ihre Grenzen, materiell, geistig, zeitlich, organisatorisch. Aber eine Sache ist unbegrenzt: Das Geld. Man glaubt, die Grenzen, die der Planet und die Natur uns setzen, mit den unbegrenzten Möglichkeiten des Geldes überwinden zu können. Dieser Glaube ist Konsens zwischen Finanzwelt, Wirtschaft und Politik, er wird konform in den Medien verbreitet, es ist aber ein Irrglaube.
 
Geld ist ein abstraktes Produkt von Menschen. Geld hat von sich aus keinen Wert und keine Substanz, wie z.B. Energie. Geld kann in beliebigen Mengen von den dazu berechtigten Institutionen erzeugt werden. Das geschieht bei der Vergabe von Krediten durch girale Geldschöpfung, wobei Geld und Schulden gleichzeitig entstehen.
 
Bei der Vergrößerung der Geld- und Schuldenmenge sind die Staatsschulden ein wesentlicher Posten. Eine deutsche Familie von vier Personen hatte schon vor den Schulden-Scholz-Milliarden mehr als 100.000 Euro Schulden, auch wenn sie nie einen Kredit aufgenommen hat, und muss dementsprechend Zinsen zahlen, die nirgendwo ausgewiesen sind.
 
Die unfassbare Geldmenge und ein noch größerer Schuldenberg polarisieren und belasten alle.
 
Polarisation erzeugt Spannung und die Spannung, die durch Geld erzeugt wird, bedeutet Unfrieden: Ein kleiner Teil der Menschen verfügt über so viel Geld, dass sie sich mit nichts anderem beschäftigen müssen, als Geld und Vermögen zu verwalten. Das Geld, das man zum Leben benötigt, ist für Großgeldbesitzer ein kleiner Betrag, der so nebenbei anfällt.
 
Die anderen 90% oder 99% aller Menschen benötigen ebenfalls Geld zum Leben, müssen aber dafür arbeiten, Dienste leisten oder etwas veräußern. Im günstigsten Fall treiben sie Handel.

Wirtschaft, Finanzen und Staaten sind so organisiert, dass Geld ständig von denen, die wenig oder nichts haben zu denen wandert, die sehr viel haben. Ein Grund dafür ist der Zins, der auf Kredite erhoben wird. Ein anderer Grund ist der, dass Regierungen im Namen der Allgemeinheit Schulden machen und der Finanzwelt damit in die Hände spielen.
 
Der Handlungsdruck, der vom Geldsystem ausgeht, steigt mit der Geld- und Schuldenmenge, er zwingt zu ständigem Wachstum. Das ist der Grund für die Verknappung aller materiellen Ressourcen und der Ausbeutung von Menschen, Tieren und Pflanzen. Die Schäden sind allen bekannt: Umweltzerstörung, Abfall jeder Art, Monokulturen, Vernichtung von Arten, Erderosion, Verseuchung der Meere, Luftverschmutzung, Klimawandel, Stress. All diese Fehler werden gemacht, um Geld zu verdienen.

Die Frage ist:
Wie kommen wir raus aus der Nummer?

Diese Frage wird meist so beantwortet, dass die einen die anderen für schuldig befinden und von denen eine Änderung erwarten, die für die Misere verantwortlich sind, Konzerne, Politiker, Finanzwelt.
 
Eine zweite Antwort ist die, dass wir Ziele in die Zukunft projizieren und sagen, dann und dann wollen wir das und das erreicht haben, Klimaziele, Nachhaltigkeit, Verkehrswende.
 
Eine dritte Antwort ist die, dass wir nur die Entwicklung beschleunigen müssen, um schnell zu besseren Ergebnissen zu kommen, Netzausbau, erneuerbare Energie, künstliche Intelligenz.
 
All diese Antworten führen nicht direkt zum Ziel. Wenn sie zum Ziel führen würden, wäre es längst erreicht. Keiner dieser Vorschläge ist neu. Die bisherigen Versuche sind nicht nahe genug an der Realität in Raum und Zeit.
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Hier ist das Aktionsprinzip:

Wir können damit den Mechanismus des Geld- und Wirtschaftssystems durchbrechen, um die Zukunft mit zu gestalten. Es wird mit drei Stichworten beschrieben:
 
1. Alle
2. Sofort
3. Langsam
 
1. Alle sind am System beteiligt
und alle werden unter den Folgen leiden, wenn nichts verändert wird. Es gibt ein paar wenige Charaktere, die ihr Leben lang nur Geld und Macht an sich reißen, die können wir nicht ansprechen, aber alle anderen können wir auffordern, ihren Beitrag zu leisten. Alle können die Fehlentwicklungen sofort drosseln, reduzieren, verlangsamen, stoppen.
 
Wir können Energie sparen.
Wir können Abfall vermeiden.
Wir können den Konsum drosseln.
Wir können das Auto stehen lassen oder abschaffen.
Wir können Fernsehen ausschalten.
 
Wir können alle dem Geld weniger hinterher rennen,
weil wir wissen, dass es zu viel davon gibt. Wir können alle vermeiden, Schulden zu machen, weil durch Schulden die Macht der Finanzwelt steigt. Wir können Politiker abwählen, die in unserem Namen Schulden machen. Wir können es vermeiden, Probleme nur mit Geld zu lösen und Politik vermeiden, die Probleme nur mit Geld lösen will.
 
2.
Sofort
wir müssen sofort mit allem beginnen.
Auch wenn die Politikerinnen das nicht so sehen, weil sie Interessen abwägen und die Wiederwahl anpeilen. Wir müssen uns nicht erst rechtfertigen, ehe wir handeln und müssen nicht öffentlich argumentieren.
 
Wir wollen sofort alle überflüssigen Maschinen, Geräte, Beleuchtungen und Heizungen abschalten. Wir müssen sofort Energie reduzieren. Wir sollten sofort, vieles, was wir nicht brauchen, zur Seite legen und gelegentlich wieder verwenden. Wir können überlegt einkaufen, wir können Facebook und Twitter sofort kündigen. Wir können ab sofort Amazon nicht mehr anklicken und die erste Seite der Ergebnisse beim Googeln überschlagen. Wir können ab sofort die Emails von unbekannten Absenderinnen nicht mehr öffnen. Wir können sofort weniger oder gar kein Fleisch und Süßes essen, weniger Alkohol trinken und keine Nahrungsmittel mehr vergeuden. Wir können sofort die Zigarette ausmachen, die Packung wegwerfen und nie wieder anrühren. Die Zeit, etwas zu tun, ist immer genau jetzt. Alles andere ist nur Denken, Planen, Beabsichtigen und Verschieben.
 
3.
Langsam
sehen wir das Ergebnis.
Wir können sofort handeln, aber wir müssen geduldig auf das Ergebnis warten. Schon deshalb, weil viele Dinge nur Wirkung zeigen, wenn alle, die klar im Kopf sind, sie anpacken.
 
Wer etwas verändern will, kann sofort bei sich beginnen, aber man kann nicht erwarten, dass die Dinge sich sofort zum Positiven wenden. Wir brauchen Geduld, aber wir dürfen nicht das Handeln aufschieben. Langsame Entwicklungen müssen sofort beginnen.
 
Die Langsamkeit ist eine Folge der vielen Akteure, die beteiligt sind. Wenn alle beteiligt sind, geht es sehr langsam. Es geht aber um so langsamer, je weniger von uns sofort beginnen.
 
Viele Dinge gehen zu langsam, weil sich nicht viele beteiligen. Aber auch, wenn wir befürchten, dass nicht alle mitmachen, müssen wir sofort handeln, damit die Dinge in Gang kommen.
 
Das System sind wir alle.
Wir verändern es!
 
1. Alle
2. Sofort
3. Langsam

 
Sollte jemand diesen Text lesen, der zu den Verantwortlichen gehört, gilt das in besonderem Maße. Jede(r) sollte sofort handeln und nicht auf andere warten.
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Jogger und Blogger
Ein Jogger und die Bloggerin Mo
die rannten nach einem Dixi-Klo.
Der Jogger war schneller da als sie,
Doch Mo bloggte die Tür ab, mit ihrem Knie.